Häufig gestellte Fragen

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Was kann Volty Pro auslesen?

Volty Pro bringt deine ganze Energieseite an einen Ort. Es liest Batteriemonitore, Solarregler, Wechselrichter, Ladegeräte, Kombigeräte, DCDC Lader und Smart-BMS aus — Victron über VE.Direct, VE.Bus und CAN, Ective über CAN, Votronic über LIN, dazu CAN- und UART-BMS wie Daly, JK oder JBD. Statt auf jedem Gerät eine eigene App oder Anzeige zu haben, siehst du Ladezustand, Solarertrag und Verbrauch gebündelt am SmartKnob und im Dashboard und das sogar im Mix vieler Hersteller. Du kannst dir also von jedem Hersteller das beste für dich raussuchen und hast dennoch alles an einem Ort.

Muss ich die Datenkabel extra kaufen?

Nein, Volty Pro kommt mit einem vorkonfektionierten Kabelset für alle Datenports out of the box — du musst nichts separat besorgen. Nur wo ein Hersteller wie Victron oder Votronic sein eigenes Original-Kommunikationskabel vorschreibt, nutzt du dieses, weil es Teil der spezifizierten Verbindung ist.

Kann ich meinen Wechselrichter darüber ein- und ausschalten?

Ja, wenn dein Wechselrichter einen Remote-Anschluss hat oder das Ein-und Ausschalten in der Schnittstelle integriert ist (wie z.B. Victron Multiplus oder Ective CSI Pro) - Volty Pro hat einen 2-poligen Remote-Ausgang, über den du den Wechselrichter direkt vom Dashboard oder SmartKnob aus ein- und ausschaltest — ganz ohne aufzustehen.

Kann Volty eine zweite Batterie überwachen?

Ja, über den zweiten Spannungseingang (Battery 2) behältst du eine weitere Aufbaubatterie im Blick. Wichtig: Dieser Eingang ist ausschließlich für zusätzliche Aufbau-/Bordbatterien gedacht — nicht für die Starterbatterie oder das Primärbordnetz des Fahrzeugs. Das liegt außerhalb der Produktspezifikation.

Darf ich Volty an meinem Victron VE.Bus anschließen?

Hier lohnt ein genauer Blick. Victron gibt direkte VE.Bus-Verbindungen offiziell nur für eigene Interfaces frei — eine Drittanbindung wie Volty Pro hat also keine Freigabe von Victron. Wir haben Volty bewusst so entwickelt, dass nichts passieren sollte.

Trotzdem geschieht die Nutzung des VE.Bus-Ports auf eigene Verantwortung.

Brauche ich einen SmartKnob, damit Lighty funktioniert?

Ja. Der SmartKnob ist die Zentrale des Systems, alle Module verbinden sich mit ihm. Lighty allein kann kein Licht steuern. Hast du bereits einen SmartKnob im Fahrzeug, koppelst du Lighty einfach dazu, ein zweiter ist nicht nötig.

Funktioniert Lighty an 12V und an 24V?

Ja, beides ohne Umstellung. Lighty arbeitet im Bereich von 9 bis 36V und kommt damit im 12V-Kastenwagen genauso zurecht wie im 24V-Reisemobil.

Wie viele Meter LED-Streifen kann ich anschließen?

Entscheidend ist nicht die Länge, sondern der Strom: Lighty schafft insgesamt 20A. Ein Beispiel: Ein COB-Streifen mit 14W pro Meter zieht bei 12V rund 1,2A pro Meter. Zwei Streifen mit je 3m kommen damit auf etwa 7A und passen locker. Mehrere Streifen dürfen auch gemeinsam auf einen Kanal.

Kann ich meine vorhandenen Schalter weiterverwenden?

Ja, wo du nur ein- und ausschalten willst, reicht ein normaler Schalter völlig aus. Einen Taster brauchst du nur dort, wo direkt an der Wand gedimmt werden soll, denn Dimmen läuft über das Halten des Tasters. Beides lässt sich anschließen, du musst also nicht die ganze Installation umbauen.

Kann ich mehrere Lighty im Fahrzeug verbauen?

Ja. Reichen fünf Kanäle nicht aus, kommt ein zweites Lighty dazu, jedes mit eigenen Kanälen und eigenen Tastern. Im Dashboard und am SmartKnob erscheint jedes Licht weiterhin als eigene Kachel.

Stört das Dimmen Radio, Haustiere oder die Bordelektrik?

Nein. Lighty arbeitet mit 19kHz und damit oberhalb dessen, was Menschen hören, es gibt also kein Fiepen, auch nicht bei geringer Helligkeit. Für Haustiere entstehen praktisch keine wahrnehmbaren Geräusche. Die Kanäle arbeiten zeitversetzt, was die Rückwirkung auf das Bordnetz deutlich reduziert.

Was kann ich mit Lighty steuern?

Lighty steuert das komplette Licht in deinem Camper über 5 unabhängige Kanäle. Vom einzelnen weißen Strip bis zur vollen RGBWW-Beleuchtung mit Farbe sowie Warm- und Kaltweiß ist alles dabei — oder bis zu fünf einzelne Lichter wie Küche, Bad, Bett links, Bett rechts und Außenlicht, jedes eigenständig. Farbe, Farbtemperatur, Helligkeit und ganze Lichtszenen stellst du frei ein.

Was macht das Dimmen von Lighty besonders?

Lighty dimmt stufenlos von 0,1 bis 100% — farbtreu bis ganz nach unten. Die meisten Dimmer geben schon bei etwa 20% auf, darunter flackert das Licht oder springt auf Aus. Bei Lighty bleibt es gleichmäßig, sodass echtes Nachtlicht, feine Abendstimmung und sogar eine Sonnenaufgang-Simulation möglich sind, bei der das Licht über Minuten sanft heller wird. Dabei arbeitet Lighty absolut lautlos und flimmerfrei, selbst mit Kameras bis 240fps. Dazu kein Fiepen, auch bei wenig Helligkeit, und kein Streifen in Foto und Video.

Wie bediene ich mein Licht?

Ganz wie du willst: am Wandtaster, am SmartKnob oder im Dashboard — alles gleichwertig und synchron. Ein Druck schaltet an und aus, Halten dimmt stufenlos rauf und runter, und ein Doppeltipp schaltet alle Lichter im Fahrzeug aus — dein Gute-Nacht-Schalter ohne Extra-Verkabelung. Deine Lichtszenen rufst du überall mit einem Tipp ab, ganz ohne App. Drücke dein Smartknob im Hautpmenü um das Schnellzugriff Menü der Szenen zu öffnen.

Wie wird Lighty angeschlossen – und was ist im Lieferumfang?

Der Anschluss ist bewusst einfach gehalten: Strom und Lichtkanäle klemmst du über hochwertige Phoenix-Hebelklemmen an — werkzeugarm, sicher und wieder lösbar. Den Taster konfektionierst du am mitgelieferten steckbaren Federklemmenstecker und steckst ihn dann einfach ein. Im Lieferumfang sind Lighty, vier Befestigungsschrauben und der steckbare Federklemmenstecker für den Taster.

Kann ich meine Lichter per Taster schalten – und was bringt Lighty Extend?

Ja. Lighty hat einen eigenen Tastereingang, und mit Lighty Extend hängst du bis zu fünf Taster an einen Lighty — für jedes Licht einen eigenen Schaltpunkt. Beliebig viele Taster pro Licht ersetzen sogar die klassische Wechselschaltung, sodass du dasselbe Licht von mehreren Stellen aus schaltest — zusätzlich zur Bedienung über SmartKnob und Dashboard.

Wie sicher ist Lighty für meine Anlage?

Lighty schützt sich und deine Elektrik von Haus aus. Eingebaut sind eine elektronische Sicherung mit Strommessung, Schutz gegen Übertemperatur, Über- und Unterspannung, ein Verpolschutz und ein Überspannungsableiter — alles einstellbar. Insgesamt schaltet Lighty bis zu 20 A Gesamtlast. Und weil Lighty den Verbrauch misst, zeigt dir das Dashboard sogar, was jedes einzelne Licht zieht — ganz ohne zusätzliche Sensoren.

Welche LED-Streifen funktionieren mit Lighty?

Lighty steuert einfarbige und mehrfarbige LED-Strips über gemeinsame Farbkanäle — also normale einfarbige Streifen sowie RGB-, RGBW- und RGBWW-Streifen. Adressierbare Pixel-Streifen (z. B. WS2812), bei denen jede LED einzeln angesteuert wird, werden bewusst nicht unterstützt — dafür ist Lighty nicht gedacht.

Merkt sich Lighty meine Einstellungen?

Ja. Trennst du die Bordspannung, merkt sich Lighty Helligkeit und Farbe jedes Kanals und stellt dein Licht beim nächsten Einschalten genauso wieder her. Du musst nach einem Stromabschalten also nichts neu einstellen.

Muss ich noch Sicherungen kaufen?

Für die Verbraucher an Ampy nicht. Jeder Ausgang hat eine elektronische Sicherung, die du einstellst statt austauschst.

Was passiert, wenn eine Sicherung auslöst?

Der Ausgang schaltet ab, du siehst es im Dashboard inklusive Grund. Zurücksetzen geht per Fingertipp. Löst es mehrfach hintereinander aus, legt Ampy eine kurze Zwangspause ein, damit ein echter Defekt nicht überspielt wird.

Wie viel darf ein Ausgang ziehen?

24A dauerhaft, kurzzeitig bis 32A, und 120A über alle sechs Ausgänge zusammen. Damit passen auch Kompressorkühlschrank, Wechselrichter und Standheizung an einen einzigen Ausgang.

Wie wird Ampy angeschlossen?

Die Versorgung kommt an zwei M6-Schraubbolzen, die Verbraucher in Hebelklemmen bis 4mm²: auf, rein, zu, ohne Werkzeug. Die Tasterleitungen stecken in abziehbaren Federklemmen.

Kann ich Ampy ohne Handy bedienen?

Ja. An jeden Ausgang lässt sich ein Wandtaster oder Wandschalter anschließen, und am SmartKnob geht alles auch ohne Handy.

Was passiert, wenn der SmartKnob ausfällt?

Ampy behält seine Einstellungen und arbeitet weiter: Taster schalten, Sicherungen schützen, Ausgänge bleiben in ihrem Zustand.

Funktioniert Ampy an 12V und an 24V?

Beides. Ampy erkennt das Bordnetz automatisch, du musst nichts umstellen.

Kann ich Licht mit Ampy dimmen?

Ja, jeden Ausgang bis 5A. Für farbige Ambientebeleuchtung mit RGBWW ist Lighty gedacht.

Kann ich mein elektrisches Hubdach oder meine Markise anschließen?

Ja. Zwei Ausgänge bilden ein Richtungspaar, und Ampy stellt sicher, dass nie beide Richtungen gleichzeitig anliegen. Laufzeit oder Endschalter beenden die Fahrt automatisch.

Kann ich später noch etwas ändern?

Jederzeit. Sicherungswert, Auslöseverhalten, Spannungsgrenzen, Name, Symbol und Tastermodus stellst du in der Oberfläche um, ohne Werkzeug.

Was passiert nach einem Stromausfall?

Ampy startet sicher: alle Ausgänge zunächst aus, alle Einstellungen erhalten.

Sehe ich, was jedes Gerät verbraucht?

Ja. Spannung, Strom und Leistung werden je Ausgang gemessen und angezeigt.

Flink, normal oder träge: welche Auslöse-Charakteristik nehme ich?

Die Charakteristik legt fest, wie schnell die Sicherung bei einem zu hohen Strom abschaltet. Als Faustregel: träge für alles, was beim Einschalten kurz mehr zieht, flink für reine Elektronik, normal für alles dazwischen.

Träge nimmst du bei Motoren und Kompressoren: Wasserpumpe, Kühlschrank, Lüfter, Markise, Hubdach, Wechselrichter. Diese Verbraucher ziehen im Moment des Einschaltens ein Vielfaches ihres Dauerstroms, und zwar völlig normal. Eine flinke Sicherung würde dabei jedes Mal auslösen, obwohl nichts kaputt ist.

Flink nimmst du bei Verbrauchern ohne Anlaufstrom, also LED-Leisten, Sensoren, Steuergeräten oder Ladebuchsen. Hier ist ein plötzlicher Stromanstieg fast immer ein Fehler, und dann soll schnell abgeschaltet werden.

Normal ist die sichere Wahl, wenn du unsicher bist.

Zwei praktische Hinweise: Löst die Sicherung nur beim Einschalten aus, während der Dauerstrom passt, stellst du eine Stufe träger. Den Sicherungswert deswegen höher zu setzen wäre der falsche Weg, denn der muss weiterhin zum Kabelquerschnitt passen.

Was bedeuten Unterspannungsschutz und Überspannungsschutz?

Sie schalten einen Ausgang ab, wenn die Bordspannung eine eingestellte Grenze unterschreitet (Unterspannungsschutz, UVP) oder überschreitet (Überspannungsschutz, OVP). Beide Grenzen stellst du pro Verbraucher ein.

Der Unterspannungsschutz schützt die Batterie vor Tiefentladung und deine Geräte davor, bei zu niedriger Spannung zu überhitzen. Motoren und Kompressoren ziehen nämlich mehr Strom, wenn die Spannung sinkt. Der Überspannungsschutz hält Spannungsspitzen von empfindlicher Elektronik fern, etwa bei einer Ausgleichsladung oder einem Defekt der Lichtmaschine.

Weil du die Grenzen pro Verbraucher setzt, kannst du gestaffelt abschalten: Wechselrichter und Außenlicht gehen früh, Heizung und Innenlicht bleiben am längsten an. Bei Lithium-Batterien setzt du die Untergrenze so, dass sie greift, bevor das Batteriemanagementsystem abschaltet, sonst ist schlagartig alles dunkel.

Wann kommen Eberspächer, Truma und Alde?

Alle drei sind in Vorbereitung. Bei Eberspächer wird die Airtronic 2 vorgezogen, der breite Rollout für die übrigen Eberspächer-Geräte ist für Oktober 2026 geplant. Truma und Alde folgen, feste Termine gibt es dafür noch nicht.

Funktioniert Heaty an 12V und an 24V?

Ja. Heaty arbeitet im Bereich von 9 bis 36V und passt damit in 12V- und 24V-Bordnetze. Die Spannung bezieht es ohnehin über den mitgelieferten Kabelbaum direkt von der Heizung.

Wie viel Strom braucht Heaty selbst?

0,3W im Betrieb. Bei einem Modul von 88x65x18mm fällt das im Gesamtverbrauch des Fahrzeugs nicht ins Gewicht, auch nicht über mehrere Standtage.

Welchen Temperaturfühler nutzt Heaty für die Regelung?

Das entscheidest du selbst. Beim Anlegen des Widgets wählst du aus, welcher Temperatursensor genutzt wird, zum Beispiel der interne Sensor des SmartKnobs im Wohnraum statt eines Fühlers an der Heizung. So richtet sich die Temperatur nach dem Ort, an dem du dich tatsächlich aufhältst.

Brauche ich einen SmartKnob, damit Heaty funktioniert?

Ja. Heaty ist ein Modul und verbindet sich mit dem SmartKnob, der die Zentrale des Systems bildet. Ohne SmartKnob gibt es keine Bedienoberfläche und keine Automatisierungen. Hast du bereits einen im Fahrzeug, koppelst du Heaty einfach dazu.

Reicht ein Heaty für meinen ganzen Camper?

Ein Heaty steuert genau eine Heizung. Hast du zwei getrennte Standheizungen im Fahrzeug, kommt für jede ein eigenes Heaty dazu — dafür bleibt jede einzeln und sauber über den SmartKnob steuerbar und kann so perfekt für Szenen und Automatisierungen eingesetzt werden.

Welche Heizungen kann ich mit Heaty steuern?

Heaty steuert deine vorhandene Standheizung direkt mit — aktuell Autoterm 2D und 4D, Timberline 1.0 und 2.0 sowie die Webasto Air Top.

Eberspächer, Alde und Truma sind in Vorbereitung. Statt am kleinen Original-Bedienteil deiner Heizung herumzudrücken, stellst du Temperatur, Timer und Betriebsart einfach am SmartKnob oder im Dashboard ein — eine Steuerung für alles im Van, ohne markeneigenes Display oder App.

Was ist im Lieferumfang dabei?

Alles, was du für den Anschluss brauchst: das Heaty-Modul, der passende Kabelbaum für genau die Heizung, die du bei der Bestellung auswählst, und vier Befestigungsschrauben. Weil das Kabel schon zu deiner Heizung passt, ist der Einbau echtes Plug-and-Play — kein Basteln, kein Adaptersuchen.

Benötigt Heaty eine zusätzliche Spannungsversorung?

Nein, der im Lieferumfang enthaltene Kabelbaum ist so ausgelegt, dass Heaty seine Spannungsversorgung direkt über die Heizung erhält. So sparst du dir extra Kabel und wertvolle Ausbauzeit. Einfach einstecken und sobald die Heizung mit Spannung versorgt wird, sucht der Heaty schon aktiv nach einem Smartknob im Pairing Modus. 

Was kann ich mit Heaty einstellen?

Alles, was du sonst am Bedienteil deiner Heizung machst — nur bequemer. Du legst die Zieltemperatur fest, stellst Timer und Betriebsart ein und siehst den aktuellen Status in Echtzeit, direkt am SmartKnob oder im Dashboard. Der eigentliche Gewinn kommt aber erst mit den Automatisierungen: Heaty lässt sich mit deinen Szenen und Zeitplänen verknüpfen, sodass die Heizung z.B. morgens vor dem Aufstehen schon vorwärmt.

Wie halte ich mein System aktuell?

Darum kümmert sich dein SmartKnob von selbst. Ist er über dein WLAN online, prüft er automatisch, ob es neue Firmware gibt — du musst nicht danach suchen. Sobald etwas bereitsteht, meldet er sich bei dir, und du entscheidest per Fingertipp, ob installiert wird. Nichts läuft ohne dein ausdrückliches Ja, und nichts installiert sich still im Hintergrund. So bleibst du immer aktuell, ohne dich darum kümmern zu müssen.

Kann ich auch ohne Internet aktualisieren?

Ja, ganz ohne Netz. Du lädst dir die Firmware-Datei vorab von unserer Website herunter und ziehst sie im Dashboard unter Verbindungen → Module → Update einfach hinein. Das ist der richtige Weg unterwegs und immer dann, wenn dein SmartKnob gerade sein eigenes WLAN aufspannt — so bist du auch offgrid nie von einem Update abgeschnitten.

Die Download-Adresse für die Firmware-Dateien folgt.

Kann ein Update mein Gerät zerstören?

Nein, ein Update kann nichts kaputt machen. SmartKnob und Module prüfen beim Neustart die frisch installierte Firmware — und falls dabei etwas schiefging (Stromausfall mitten im Update, abgebrochene Übertragung, fehlerhafte Datei), springen sie automatisch auf die vorherige, funktionierende Version zurück und sagen dir im Dashboard Bescheid. Du sitzt also nie auf einem toten Gerät.

Werden meine Module auch aktualisiert?

Ja, deine Module bekommen ihre Updates auf demselben Weg — eines nach dem anderen, bequem vom SmartKnob-Dashboard aus. Du öffnest die Modul-Kachel, wählst „Update" am jeweiligen Modul, eine neue Seite öffnet sich und du ziehst die Datei hinein oder wählst diese aus und bestätigst. Das Modul muss dabei nur eingeschaltet sein und startet nach dem Update von selbst neu. Auch hier passiert nichts ohne dein ausdrückliches Ja.

Wie stark senden Camper Jarvis Module?

Immer nur so stark, wie es gerade sein muss — und das ist meistens erstaunlich wenig. Jedes Modul regelt seine Funkleistung von selbst herunter, bis auf das Minimum, mit dem es den SmartKnob sicher erreicht. Sitzt es nah dran, funkt es fast nur im Flüsterton; erst wenn mehr Abstand oder Metall dazwischenkommt, dreht es so weit auf, wie es nötig ist. Volle Leistung liegt also nur dann an, wenn sie wirklich gebraucht wird.

Gerade im kleinen Raum, in dem du lebst und schläfst, ist das Gold wert: Die Funkbelastung bleibt ganz automatisch so niedrig wie möglich, ohne dass du irgendetwas einstellst. Reichweite kostet dich das trotzdem nicht — das Signal trägt locker durch den ganzen Van, auch wenn ein Modul hinter einer Verkleidung, unter der Sitzbank oder im Heckstauraum steckt.

Und weil die Module ihre eigene, getrennte Funkverbindung nutzen, kommen sie deinem normalen Camper-WLAN nicht in die Quere — Router und Hotspot bleiben ungestört.

Wie verbinde ich ein neues Modul mit dem SmartKnob?

Das Pairing läuft fast von allein. Du aktivierst es am Smartknob oder im Dashboard, versorgst das Modul mit Strom — eine LED und ein Ton am Smartknob bestätigen dir, dass die Verbindung steht. Mehr ist es nicht: kein Kabel zum SmartKnob, keine Konfiguration, kein Suchen von Netzwerken. Wichtig ist nur, dass dein SmartKnob schon läuft, denn die Module verbinden sich immer mit ihm.

Kann ich mehrere Module gleichzeitig nutzen?

Ja, bis zu 20 Module gleichzeitig — in beliebiger Kombination. Das reicht für nahezu jeden Camper-Ausbau, vom kompakten Kastenwagen bis zum voll ausgestatteten Reisemobil. Möchtest du mehrere hintereinander hinzufügen, bleibt der SmartKnob nach jedem erfolgreichen Pairing kurz weiter empfangsbereit — du versorgst einfach das nächste Modul mit Strom.

Was ist der Unterschied zwischen AP- und STA-Modus?

Die beiden Modi bestimmen nur, woher dein Dashboard sein WLAN bekommt — auf deine Module hat das keinen Einfluss. Im AP-Modus spannt der SmartKnob sein eigenes WLAN auf, in das sich Handy oder Tablet direkt einwählen: kein Router, kein Internet nötig, ideal fürs Offgrid-Stehen. Im STA-Modus meldet er sich stattdessen in einem vorhandenen Netz an — deinem Camper-Router oder Handy-Hotspot — praktisch, wenn du übers Dashboard auch ins Internet willst. Du kannst jederzeit zwischen beiden wechseln.

Was passiert, wenn mein WLAN mal ausfällt?

Dann bist du trotzdem nie ausgesperrt. Verliert der SmartKnob im STA-Modus die Verbindung zu deinem WLAN — Router aus, Stellplatz gewechselt, einfach außer Reichweite —, spannt er automatisch wieder sein eigenes WLAN auf, und du erreichst das Dashboard sofort direkt über ihn. Sobald dein gewohntes Netz zurück ist, verbindet er sich von selbst wieder dorthin. Du musst dich um nichts kümmern. 

Wie sicher ist die Funkverbindung? Kann jemand mitlesen?

Sehr sicher — nach demselben Standard, der auch dein Online-Banking und Messenger wie Signal schützt. Die Verbindung zwischen SmartKnob und Modulen ist durchgehend verschlüsselt, und zwar mit genau den anerkannten Verfahren, die weltweit Websites, Bankgeschäfte und verschlüsselte Chats absichern (AES, Curve25519, SHA-256). Stell dir vor, dein SmartKnob und jedes Modul sprechen in einer Geheimsprache, die nur die beiden kennen — und für jedes Paar ist diese Sprache eine andere, denn beim Pairing handeln sie einen eigenen, einzigartigen Schlüssel aus. Es gibt keinen Generalschlüssel. Selbst wer die Funksignale mitschneidet, sieht nur unlesbaren Datensalat und kann auch nichts verändern oder einschleusen, weil jede Nachricht zusätzlich auf Echtheit geprüft wird. Kurz: Deine Steuerbefehle und Messwerte bleiben deine Sache.

Was passiert, wenn zwei Camper mit Camper Jarvis nebeneinander stehen?

Nichts — die Systeme kommen sich nicht ins Gehege. Jedes Modul ist fest mit genau seinem SmartKnob gekoppelt und spricht ausschließlich mit ihm, über den eigenen, einzigartig verschlüsselten Kanal. Der SmartKnob deines Nachbarn kann deine Module also weder sehen noch steuern, und deiner nicht seine — selbst wenn ihr Stoßstange an Stoßstange steht. Mitlesen kann auch keiner beim anderen, weil jede Verbindung ihren eigenen Schlüssel hat. Das 2.4GHz-Band teilt ihr euch zwar (wie zwei WLANs nebeneinander), aber dank der automatischen Sendeleistung und des sternförmigen Aufbaus stören sich die Systeme im Alltag nicht. Dein Camper bleibt deiner.