LED-Streifen im Camper dimmen: was geht und was nicht
Einfarbige, mehrfarbige, RGB- und RGBWW-Streifen mit gemeinsamen Farbkanälen lassen sich im Camper stufenlos dimmen. Adressierbare Pixel-Strips wie WS2812 dagegen nicht, denn die brauchen eine völlig andere Ansteuerung.
Warum viele Dimmer im Camper enttäuschen
Die meisten einfachen Dimmer geben bei etwa 20% auf. Darunter springt das Licht auf Aus oder es flackert sichtbar. Genau der Bereich ist im Camper aber der wichtigste: das gedämpfte Licht am Abend, das Nachtlicht, das niemanden weckt.
Lighty dimmt deshalb stufenlos von 0,1 bis 100%, farbtreu bis ganz nach unten und für das Auge gleichmäßig. Das macht auch eine Sonnenaufgang-Simulation möglich, bei der das Licht über Minuten sanft aus dem Dunkeln aufsteigt.
Kein Fiepen, kein Flackern im Video
Gedämpftes Licht entsteht durch schnelles Takten. Liegt diese Taktfrequenz zu niedrig, hörst du ein Fiepen und die Kamera zeigt Streifen im Bild. Lighty arbeitet mit 19kHz und damit oberhalb dessen, was Menschen hören. Für Haustiere entstehen praktisch keine wahrnehmbaren Geräusche. Flimmerfrei ist die Ansteuerung bis 240fps, es gibt also keine Streifen in Foto und Video.
Welche Streifen funktionieren
- Einfarbige weiße Streifen, auch COB
- Tunable White, also warmweiß bis tageslichtweiß
- RGB und RGBWW mit gemeinsamen Farbkanälen
- Spots und einzelne Leuchten
Nicht unterstützt werden adressierbare Pixel-Strips wie WS2812, bei denen jede LED einzeln angesteuert wird.
Wie viel darf dran?
Entscheidend ist nicht die Länge, sondern der Strom. Lighty schafft insgesamt 20A. Ein COB-Streifen mit 14W pro Meter zieht bei 12V rund 1,2A pro Meter. Zwei Streifen mit je 3m kommen damit auf etwa 7A und passen locker. Mehrere Streifen dürfen auch gemeinsam auf einen Kanal.
An 12V und an 24V funktioniert das gleichermaßen, der Eingangsbereich liegt bei 9 bis 36V.